confibrot

manchmal müssen wir einfach den blickwinkel ändern,
um all das wundervolle um uns herum zu erkennen

 

eben blätterte ich in einem alten fotoalbum und viele erinnerungen blitzen hoch.

mit schmunzeln fällt mir eine eigenheit meines grossvaters ein. wie er sein brot fein säuberlich mit butter und confi schmierte, in kleine handliche stücke schnitt und diese sorgfältig zum mund führte um kurz vor eben diesem, den bissen umzudrehen und das häppchen, mit der bestrichenen seite nach unten, in seinen mund schob.

ich erinnere mich, wie fasziniert ich davon war und ihn eines tages fragte, warum er den das brot "falsch rum" isst.

seine antwort: "weil es auf diese weise viel besser schmeckt! das ist, weil so die confi zuerst die zunge berührt und nicht erst den gaumen. und, die geschmacksnerven liegen auf der zunge." das leuchtete mir ein und diese weisheit bestätigte sich auch in vielen bekleckerten selbstversuchen.

nun sitze ich da, schwelge in der vergangenheit und frage mich: hat grossätti das zufällig herausgefunden, hat er diese weisheit von jemandem erlernt oder ist er durch eigene überlegungen dazu gekommen?

 

 

welche speziellen eigenheiten gibt es in deinem umfeld?
und, wie rum isst du dein confibrot in zukunft?