martini-trick

merke: wenn du beim schokolade essen hüpfst,
können sich die kalorien nicht an deiner hüfte festklammern

 

immer wenn ich diese choco-köpfli (ja, die werden heute politisch korrekt so genannt) sehe, erinnere ich mich schmunzelnd an meine sucht-austreiben-wollen-aktion.

 

ich liebe diese kleinen zuckersüssen schaumigen leckerschmecker choco-köpfli. liebte sie schon immer. sehr! damit ich nicht breiter als hoch werde, beschloss ich im alter von 18 zu einem was-bin-ich-doch-clever-trick zu greifen. mit martini hatte der trick bereits bestens funktioniert. nämlich so: nimm zu viel (viel zu viel) davon zu dir, dann wird dir übelst übel, du lässt dir das ganze durch den kopf (vom magen her) gehen, et voilà: geheilt und das verlangen danach wird dich nicht mehr überfallen.

 

also kaufte ich schlaues mädel 4 packungen. 4 packungen zu je 20 dieser goldig verpackten köstlichkeiten. 80 stück sollten mich von der sucht erlösen. ich stellte mir vor, dass ich während dem verzehr in eine phase von uiuiui-jetzt-hab-ich-aber-genug-jetzt-möchte-ich-keinen-weiteren-mehr-essen komme. weit gefehlt. statt, dass mir schlecht wurde, kriegte ich zwar einen halben zuckerschock aber gleichzeitig auch endlich genug schokoladige schaumige küsschen.

 

gut, am nächsten tag hat's mich nicht bereits wieder danach gelüstet. aber einige wochen später schob ich mir diese dinger wieder voller entzücken zu gemüte.

 

 

notiz an mich: der martini-trick funktioniert bei choco-köpfli nicht.