stolpern

erst wenn man stolpert,
achtet man auf den weg

 

scheitern, stolpern, fallen, stürzen können wir alle einmal. diese miss­er­folge gehören zu unserem leben. wichtig ist, daraus zu lernen. gestern bin ich bei der büroarbeit über folgende zeilen der songwriterin portia nelson gestolpert. diese berühren mich immer wieder. manchmal braucht es einfach mehrere anläufe, bis man bereit ist neue wege zu gehen.

 

ich gehe die strasse entlang.
da ist ein tiefes loch im gehsteig.

ich falle hinein.
ich bin verloren… ich bin ohne hoffnung.

es ist nicht meine schuld.
es dauert endlos, wieder herauszukommen.

ich gehe dieselbe strasse entlang.
da ist ein tiefes loch im gehsteig.

ich tue so, als sähe ich es nicht.
ich falle wieder hinein.

ich kann nicht glauben, schon wieder am gleichen ort zu sein.

aber es ist nicht meine schuld.
immer noch dauert es sehr lange herauszukommen.

ich gehe dieselbe strasse entlang.
da ist ein tiefes loch im gehsteig.

ich sehe es.

ich falle immer noch hinein … aus gewohnheit.

meine augen sind offen.

ich weiss, wo ich bin.
es ist meine schuld.

ich komme sofort heraus.

ich gehe dieselbe strasse entlang.
da ist ein tiefes loch im gehsteig.

ich gehe darum herum.

ich gehe eine andere strasse.

quelle: portia nelson

 

 

 

jetzt vorbestellen: das buch zum blog – ein lesevergnügen mit reflexionsfragen (erscheinungsdatum: ende november 2020)

Kommentar schreiben

Kommentare: 0